Das Eingangslied des Gottesdienstes lautete „Nimm Jesus in dein Lebensschiff“. Das Textwort wurde aus Matthäus 8, Vers 25 und 26 entnommen und von Bezirksvorstehervertreter Frank Wosnitzka aus Saalfeld vorgetragen. Im Anschluss an das Textwort wurde das Lied „Herr sei vor uns und leite uns“ gesungen. Die Bibellesung erfolgte aus Lukas 8, Verse 21 bis 25, worauf das Lied „Auf den Wellen tanzen“ folgte.
Der Dienstleiter Priester Wosnitzka ging zuerst auf die kleine Kirche in Bad Lobenstein ein und sagte, dass ihm ein kleines gefülltes Haus lieber sei als ein großes Leeres.
Einleitend erzählte er folgende Geschichte: Ein Junge bittet seine Mutter in einer Gefahrensituation, ihn an die Hand zu nehmen, da sie stärker ist und ihn festhalten kann. Die Mutter erkennt darin eine tiefere Bedeutung: Wie Gott uns festhält, wenn wir schwach sind.
Anschließend ging der Priester auf das Bibelwort ein. Jesus und seine Jünger gerieten während einer Schifffahrt in einen Sturm; Jesus schlief, während das Boot zu sinken drohte. Die Jünger weckten ihn, woraufhin er Wind und Wellen beruhigte. Priester Wosnitzka betonte, dass wir mit Jesus immer im selben Boot sitzen – egal ob früher oder heute, bei Glaubenserlebnissen, gemeinsamen Momenten oder Herausforderungen: Jesus ist stets bei uns.
Nach dem gemeinsamen Gesang des Liedes Good good father predigte Priester Daniel Glaß aus der Gemeinde Plauen weiter. Er fragte sich zunächst, wie Jesu bei so einem Sturm überhaupt schlafen konnte und dass Kritiker hier eine Schachstelle der Geschichte ausmachen. Daraufhin erinnerte er sich an die letzte Jugendstunde in seiner Gemeinde, in der es um die Frage ging, wie oft Geschehnisse aus den Leben Jesu Christus in der Heiligen Schrift vor seinem Erscheinen angekündigt wurden. Im gesamten Alten Testament gibt es über 300 Textstellen mit Bezug zu Jesus und über 60 Stellen, die direkt vom Messias sprechen. Viele dieser Vorhersagen, wie der Geburtsort oder die Abstammung Jesu, können nicht bewusst verändert werden und somit können sie kein Zufall sein. Priester Glaß machte anhand dieser Fakten deutlich, dass der Glaube an Jesus Christus einen festen Grund und eine berechtigte Hoffnung hat.
Abschließend betonte er, dass es in Zeiten von Sorgen, Problemen und scheinbar ausweglosen Situationen stets ein bedeutendes „Aber“ gibt: Jesus ist auferstanden!
Nach dem Abschluss des Gottesdienstes mit Heiligem Abendmahl, viel Musik und Gottes Segen blieben einige der Anwesenden auf Einladung des Gemeindevorsteher Ronny Schlegel noch zum „Indoor-Picknick“ in der Kirche. Das ursprünglich geplante Picknick im Schlosspark Ebersdorf musste leider auf Grund eines heftigen Gewitters am Vormittag ausfallen.
Neuapostolische Kirche