Gemeinsames Gemeindefest

Die Gemeinden Harra und Bad Lobenstein im sogenannten Oberland, nahe der Ländergrenze zu Bayern, feierten ein "offenes" Gemeindefest. Schöne Stunden mit Informationen, Freude, geselligem Beisammensein und viel Musik war der Lohn für die aufwendigen Vorbereitungen.

Bemerkenswert für dieses Fest war, dass Gemeindemitglieder im Alter von 1 bis 91 Jahren sich an den Liedvorträgen des Gemeindechores und der Instrumentalisten erfreuten. Auch einige Gäste erlebten diesen Nachmittag mit. Dankbar für ihre musikalische Unterstützung begrüßte der Gemeindevorsteher beider Gemeinden, Priester Thomas Töpfer, auch einige Blechbläser aus dem Kirchenbezirk.

Sie gestalteten den Auftakt der Feierstunde fulminant von der Empore des Kirchenraumes in Harra aus. Der Gemeindechor unter Leitung von Brigitte Kramm ließ sowohl Lob- und Danklieder wie z. B. „Die Himmel rühmen“ (CM 221) mit Orgelbegleitung durch Uwe Charwat, als auch zwei Volkslieder erklingen. Durch Harra fließt die Saale. Auch wenn sie hier noch ein kleiner Fluss ist, so kann man doch in dieser herrlichen Landschaft berechtigt singen: „An der Saale hellem Strande“. Die Saxophonspielerin Steffi Schneider aus der Gemeinde Greiz trug ebenso zu dem abwechslungsreichen Musikprogramm bei wie die Blechbläser.

In einem Kurzvortrag stellte der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenbezirk, Priester Uwe Schneider, die humanitären Aufgaben, Ziele, das Leitbild sowie zahlreiche Hilfsprojekte, Patenschaften und Daueraktionen von NAK-karitativ e.V. vor. Dies war vielen nicht so bekannt, wie sich in den anschließenden Gesprächen herausstellte.

Vor dem Kirchengebäude stand ein Festzelt. Der Vorsteher lud alle Anwesenden zu einem Beisammensein ein, denn der Kaffeegeruch durchzog schon das Gemeindehaus. Die Blechbläser ließen es sich nicht nehmen, den ganzen Ort mit flott gespielten Melodien von der Straße aus zu beschallen. Es gesellten sich weitere Gäste zu der fröhlichen Runde hinzu.

Der Vorsteher bedankt sich auch auf diesem Wege für die aktive Mitarbeit der Gemeindemitglieder und die Unterstützung der Blechbläser aus dem Kirchenbezirk, die den Weg in das wunderschöne Oberland auf sich genommen hatten.

Text / Fotos: U.S.